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Siuerlänner 2015
meine dritte Teilnahme an diesem
Langlaufabenteuer im Hochsauerland

Am Albrechtsplatz Überquere ich die von Oberkirchen her  kommende Straße auf Schnee, der, wie zu jedem Siuerlänner, von den sauerländischen Skifreunden auf die Fahrbahn geschaufelt wird. Wenn auch dieser Schnee nicht mehr so richtig weiß ist, so ist es doch sehr  angenehm, die Fahrbahn zu überqueren, ohne aus der Skibindung zu  steigen. Dann gibt's einen heißen Tee. Ein kurzes Gespräch, ich  definiere meine Absicht: ich will Vorletzter oder Letzter werden, der  Weg ist mein Ziel. Die Antwort: Letzter bist Du noch lange nicht, da kommen ja noch einige. Zum Zeitpunkt der Publikation dieser Zeilen sind die Ergebnislisten 2015 noch nicht im Netz. Mal sehen, was ich letztlich geworden bin. Weiter geht's und man erreicht recht bald den Heidenstock und die Waldskulptur "Kein leichtes Spiel." Weil in diesem  Jahr Schanze das Ziel ist und nicht Grafschaft, wie bei meinen Teilnahmen 2005 und 2006, wird noch die "Kühhudeschleife" gelaufen,  allerdings etwas anders als auf der nebenstehenden Streckenskizze zu sehen. Ich ärgere mich darüber, daß ich mein GPS-Gerät nicht mitgenommen habe, es wäre schön gewesen, den Streckenverlauf aufzuzeichnen. Vielleicht klappt das im nächsten Jahr. Dann auf dem Wanderweg X2 nach Schanze. Bald glänzt der Krummstab (Waldskulptur “Unter dem Krummstab) in der Sonne und, wunderschön, der Zieleinlauf vor dem Garten von “Bräutigam Hanses”.
Da ich nun schon ein bißchen älter bin, hatte ich mich für die verkürzte Strecke entschieden, die an der Schützenhalle in Langewiese gestartet wurde. Am Start war es kühl und windig, aber zum Glück Rückenwind.

die Schützenhalle in Langewiese, Startpunkt der verkürzten Strecke für Jugendliche und grandmasters

die 2015er Strecke mit Kühhude-Schleife und Ziel in Schanze

Die Loipe war, wie zu jedem  Siuerlänner, hervorragend präpariert, der Schnee war gut und meine  Schuppenski liefen ganz prima. Der Rücktransport per Kleinbus von Schanze nach Langewiese war super. Ich war recht bald in der Schützenhalle in Grafschaft und in meinem Hotel Gut Vorwald wo ich bereits 2005 zum ersten mal übernachtet hatte. Eine heiße  Dusche, ein hervorragendes Abend essen, dann bin ich müde und gehe früh zu Bett.
Für den nächsten Tag hatte ich mir vorgenommen, noch mal in Winterberg alpin Ski zu fahren, aber es regnet und es ist sehr neblig und die Ski  bleiben im Auto. Ich trinke noch eine Kaffee und fahre langsam nach  Hause. Mal sehen, was der Skiwinter 2015 noch bringt., er ist ja noch nicht zu Ende.
Trainiert hatte ich mit meinen K2-Rollerblades an der Bigge und mit Langlaufski  am Blockhaus, auf dem Aggerberg und an der Hohen Bracht.

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